12.5.2026 - I like to move it, move it...

Inzwischen sind die Jungvögel immer häufiger auf dem Abfluggitter und beobachten die Umgebung. Haben sie etwas fokussiert, bewegen sie ihren Kopf zwischenzeitlich immer wieder in kleinen Bewegungen von Seite zu Seite, ohne den Blick von ihrem Ziel abzuwenden. Durch diese, einer Tanzbewegung ähnlichen Geste, üben die jungen Wanderfalken die Entfernung besser und letztendlich richtig einzuschätzen. Vielleicht können Sie dieses Verhalten demnächst auch einmal beobachten.



5.5.2026 - Mähfreier Mai

Während die jungen Wanderfalken immer größer werden und sich inzwischen auch schon fast auf das Anfluggitter trauen, gibt es derzeit auch einige Arten, die es mit dem Wachsen nicht so leicht haben. Viele Grünflächen und Gärten werden oder wurden die Tage zum ersten Mal gemäht, damit sie wieder 'ordentlich' aussehen. Dadurch fehlt es den zu dieser Zeit schlüpfenden Insekten, wie Wildbienen, Schmetterlingen und co. an Nahrung und auch die höheren Pflanzen kommen nicht zur Samenreife und können sich demensprechend nicht vermehren. Die in England initiierte Aktion 'NoMowMay', die inzwischen auch in einigen anderen europäischen Ländern Einzug gehalten hat, macht auf diese Thematik aufmerksam und regt dazu an, frühestens im Juni das erste Mal zu mähen. Falls Sie einen Garten haben, sparen Sie sich zumindest in einem Teilbereich mal das Mähen und schauen Sie was passiert. Sie werden überascht sein, was in Ihrem Rasen schon alles blühen kann und wer diese Blüten besucht.



24.4.2026 - Erfolgreiche Beringung!

Heute morgen wurden die drei Jungvögel beringt. Bei der diesjährigen Brut handelt es sich um zwei Weibchen (T-YR 746 g, T-YS 738 g) und ein Männchen (T-YT 530 g). Der Gewichtsunterschied kommt daher, dass bei Wanderfalken die Männchen in allen Lebensphasen etwa um ein Drittel leichter sind als die Weibchen. Daher auch die Bezeichnung Terzel für männliche Wanderfalken. Durch die Beringung können die Jungvögel nun auch in späteren Jahren der Burg zugeordnet werden, wie z.B. das heuer am Flughafen brütende Weibchen, das aus dem Gelege von 2020 stammt. Vielen Dank an die Beringer für ihre ehrenamtliche Arbeit und die Burgverwaltung für den reibungslosen Ablauf. 
Neben der Beringung wurde bei dieser Gelegenheit auch das Spinnennetz vor der Kamera entfernt. Damit ist jetzt wieder freie Sicht, wobei es durchaus sein kann, dass demnächst wieder ein Netz vor der Kamera entsteht. Eine Reinigung ist dann nicht mehr möglich, da die Jungvögel sonst möglicherweise aus dem Horst springen. Neben der Reinigung der Kamera wurde auch das Ei entnommen, aus dem kein Küken geschlüpft ist, da es platzen könnte. Neben dem unangenehmen Geruch, können so auch mögliche Krankheitserreger vermieden werden.



22.4.2026 - Beringung

So wie bereits in den letzten Jahren, werden die Jungvögel auch heuer im Lauf der Woche beringt. Mit Hilfe der Ringe können die Vögel bei erneuter Sichtung eindeutig dem Horst am Sinwellturm zugeordnet werden. So lassen sich beispielsweise Zugrouten, Überwinterungsgebiete und Bestandsentwicklungen feststellen. Manche der mittelfränkischen Wanderfalken wurden so schon in Prag und südwestlich von Warschau und teilweise auch wieder in Mittelfranken gesichtet. Beringen darf aber nicht jede und jeder, sondern es bedarf einer speziellen Ausbildung, bei der der richtige Umgang mit den Vögeln gelehrt und gelernt wird, sowie einer Genehmigung durch die für den jeweiligen Bereich zuständigen Naturschutzbehörde. Neben der Beringung der Jungvögel, werden auch die Kameras gereinigt, sodass die Livestreams in den nächsten Tagen kurzzeitung nicht zur Verfügung stehen werden. Nach der erfolgreichen Beringung, werden an dieser Stelle Gewicht und Geschlecht der Jungvögel sowie deren Ringnummern veröffentlicht.



16.4.2026 - Federkleider

Knapp zwei Wochen ist es her, dass die ersten beiden Küken geschlüpft sind. In der Zwischenzeit ist schon einiges passiert: Sie sind deutlich gewachsen und ihr erstes, schneeweißes Dunenkleid hat sich gegen das zweite, oberseits leicht gräuliche Dunenkleid gewechselt. In den kommenden Tagen und Wochen wird der diesjährige Nachwuchs immer selbstständiger und anfangen den Horst zu erkunden, erste Beute selbst zu zerlegen, sodass sich die Küken nach und nach zu Jungvögeln entwickeln. Weiterhin viel Freude beim Beobachten!



10.4.2026 - Nummer vier?

Inzwischen ist eine Woche vergangen, seit die ersten beiden Küken geschlüpft sind und das dritte ist auch schon einige Tage alt. Und wie schaut es jetzt mit dem vierten Küken aus? Je mehr Zeit vergeht, desto geringer wird die Wahrscheinlichkeit, dass es noch schlüpft. Vielleicht ist es zu schwach, um sich von der Eierschale zu befreien, vielleicht hat auch beim Brüten oder der Befruchtung des Eis etwas nicht geklappt. Was auch immer schief gegangen ist, die Wanderfalken im Sinwellturm sind Wildtiere, die mit Hilfe der Kameras beobachtet werden können. Dabei kann es auch immer wieder zu Situationen kommen, die nicht schön anzuschauen sind. Doch genau das spiegelt die Natur wider, wie sie auch jenseits der Kamerablickwinkel abläuft. Aus einem gelegten Vogelei schlüpft kein Küken, Nesträuber stehlen die Eier oder Jungvögel anderer Arten, Kuckuckskücken schieben die 'Geschwister' der Wirtsart aus dem Nest und Wanderfalken verfüttern mögliche andere Vogeleltern an ihren Nachwuchs. Verluste von Arten die uns sympatisch erscheinen sind dabei schwerer zu ertragen als Verluste von Arten, für die wir nicht so viel Sympathie haben. In beiden Fällen ist das der Lauf der Natur, der es auch gut tut und vielleicht auch öfter gut tun würde, wenn sie sich selbst überlassen bleibt.



8.4.2026 - Genug für alle

Während zwei Küken bereits vor einigen Tagen geschlüpft sind, ist das dritte erst einen Tag alt und das vierte noch im Ei. Unterschiede in der Entwicklung sind also ganz normal. Mit dem großen Angebot an Tauben und anderen Singvögeln in Nürnberg, sind die Wanderfalken vermutlich ausreichend mit Nahrung versorgt. Erfahrungsgemäß wird auch das derzeit kleinste Küken, obwohl es noch nicht so groß und kräftig ist wie die Geschwister, gut von den Altvögeln gefüttert.



7.4.2026 - Nummer Drei

Auch das dritte Küken hat es geschafft! Eben bei der Beuteübergabe war es kurz zu sehen. Jetzt fehlt nur noch Nummer vier. Wann es wohl schlüpft?



3.4.2026 - Nummer Zwei...

...ist am selben Tag wie das ältere Geschwisterchen geschlüpft! Wenn es so läuft wie in den letzten Jahren, werden die verbliebenen zwei Küken noch ein bisschen auf sich warten lassen.



3.4.2026 - Nummer Eins!

Heute Mittag ist das erste Küken geschlüpft. Damit beginnt nun langsam die Aufzuchtphase für die Altvögel. In den nächsten Tagen bleibt das Weibchen noch durchgehend beim Nachwuchs. Zum einen, da die übrigen Eier noch ausgebrütet werden müssen, zum anderen, weil die jungen Küken noch nicht so kälteresistent sind. Dieses Wärmen bzw. Schützen der jungen Küken vor widrigen Witterungseinflussen, wird auch als Hudern bezeichnet. Wann wohl das nächste Küken schlüpft?



27.3.2026 - Wann wird das erste Küken schlüpfen?

Nach wie vor werden die Eier intensiv bebrütet. Aber sollte nicht langsam das erste Küken schlüpfen? Ein paar Tage wird es noch dauern, bis das erste Ei voraussichtlich gegen Ende nächster Woche Risse bekommt und schließlich aufbricht. Wenn in den letzten Wochen beim Brüten alles gut gegangen ist, werden die anderen drei Küken in den Tagen danach folgen. Bis dahin können Sie sich die Zeit auch mit der Hummelchallenge vertreiben. Hummeln, die zu den Wildbienen gehören, zählen zu wichtigen Bestäubern, sowohl für die Landwirtschaft, als auch für Wildpflanzen. Es gibt allerdings noch einiges, was über die pelzigen Bestäuber nicht bekannt ist, was mit Hilfe der Beobachtungen verringert werden kann. So helfen die gewonnenen Daten, die Vorkommen und die Verbreitung der Hummeln zu erforschen. Viel Spaß beim Hummeln suchen und dem weiteren Beobachten der Wanderfalken!



24.3.2026 - Letzte Chance für Anmeldungen zu 'Natur entdecken leichtgemacht'

Am Donnerstag findet die erste Führung diesen Jahres statt: Natur entdecken, leichtgemacht. Bei dieser Führung für Lehrkräfte und andere Personen, die Umweltwissen vermitteln, gehen wir zusammen mit Frau Cordula Jeschor von der Energie- und Umweltstation Nürnberg auf eine Entdeckungsreise auf und um die Kaiserburg und geben praktische Tipps an die Hand, wie andere für Natur begeistert werden können. Weitere Informationen und eine Anmeldung finden Sie hier.



13.3.2026 - Torffrei garteln

Während der Nachwuchs der Wanderfalken in den Eiern heranwächst, die ersten Zugvögel wieder bei uns ankommen und ihre Revier- und Balzgesänge zum Besten geben, beginnt auch bei uns Menschen langsam wieder die Garten- und Balkonsaison. Wer das weltweite Klima dabei etwas entlasten möchte, kann beim Kauf der Blumenerde auf deren Torffreieheit achten. Mit der inzwischen zweiten bundesweiten Aktionswoche "Torffrei gärtnern" vom 13. bis 22.3.2026 macht das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat auf den positiven Effekt von torffreier Erde auf das Klima aufmerksam. Denn Torf wird in Mooren über Jahrzehnte langsam aufgebaut und bindet dabei viel CO2. So speichern die weltweiten Moorböden mehr Kohlenstoff als die gesamten Wälder der Erde. Damit ist die Nutzung torffreier Erde ein weiterer kleiner, aber wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Wer darüber hinaus der Natur etwas Gutes tun und Biodiversität erhalten möchte, muss dabei nicht den ganzen Garten "ordentlich" machen. Mit ein paar wilden Ecken, die nebenbei auch weniger Arbeit bedeuten, entsteht zusätzlicher Lebensraum für Insekten, die wiederum von Vögeln als Nahrungsquelle benötigt werden. Solche und weitere Tipps und Infos zu Biodiversität bekommen Sie als Lehrkraft oder Multiplikatorin bzw. Multiplikator von Umweltwissen auch bei der Führung "Natur entdecken leicht gemacht" zusammen mit Frau Cordula Jeschor von der Energie- und Umweltstation Nürnberg. Weitere Infos zum torffreien garteln und die Anmeldung zur Führung finden Sie unter den angegebenen Links. Viel Spaß im Garten!



6.3.2026 - Brüten, brüten, brüten...

Bei den Wanderfalken ist in den nächsten vier Wochen brüten angesagt. Dabei wechseln sich Terzel und Weibchen immer wieder ab, wobei bei den Falken im Sinwellturm das Weibchen mehr Zeit im Horst verbringt. Durch verschiedene Positionen und das Drehen der Eier schaffen es die Altvögel, die Eier gleichmäßig zu wärmen. Anfang April dürfte dann voraussichtlich der erste Jungvogel schlüpfen. Bis dahin können Sie an der von der Bayerischen Schlösserverwaltung organisierten Führung zu Vogelstimmen oder der anschließenden audiovisuellen Klangreise teilnehmen. Für Lehrkräfte und andere Multiplikatorinnen bzw. anderere Multiplikatoren findet am 26.3.2026 die Führung 'Natur entdecken leicht gemacht' zusammen mit Frau Cordula Jeschor von der Energie- und Umweltstation Nürnberg statt (Anmeldung und weitere Informationen unter Lebensraum Burg → Termine). Viel Spaß bei der weiteren Beobachtung und vielleicht bis Ende März an der Burg.



4.3.2026 - vEIr

Im Laufe der letzten Nacht hat ein viertes Ei den Weg in den Wanderfalkenhorst im Sinwellturm geschafft. Heute Morgen wurde es gegen 6:30 Uhr gesichtet. Ist das Gelege damit vollständig? Sehr wahrscheinlich, es gibt jedoch auch Wanderfalkenpaare, bei denen fünf oder sogar sechs Eier bebrütet wurden. Bleibt es bis Ende der Woche bei den vier Eiern, werden auch keine weiteren mehr dazu kommen.



3.3.2026 - Tag des Artenschutzes

Während sich die Bestände von Wanderfalken aufgrund von Schutzmaßnahmen langsam wieder erholen, gibt es auch Arten, die momentan noch mehr Schutz benötigen. So zum Beispiel manche Aroma- und Heilpflanzen, die im Fokus des diesjährigen Tag des Artenschutzes stehen. Dieser Tag wurde 2013 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ins Leben gerufen und geht auf die Unterzeichnung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens vom 3. März 1973 zurück. Über den Erhalt von Arten, über den Schutzgedanken hinaus, gibt es aus Sicht der Menschen auch weitere Gründe dem Rückgang der Biodiversität etwas entgegenzusetzen. So stammen etliche Wirkstoffe von Medikamenten aus tierischen oder pflanzlichen Substanzen. Die bei Kopfschmerzen sehr hilfreiche und vermutlich überall bekannte Acetylsalicylsäure beispielsweise, stammt aus der Rinde der Salweide. Sterben Arten aus, können mit ihnen auch potenziell wichtige Wirkstoffe verloren gehen, die bislang noch nicht gefunden wurden bzw. nicht synthetisch hergestellt werden können. Darüber hinaus ist der Erholungswert der Natur nicht zu unterschätzen. Gehen Sie deswegen doch bei nächster Gelegenheit mal wieder eine Runde spazieren und genießen Sie die frische Luft, die inzwischen wieder wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut und die meliodiösen Gesänge der Vögel. 



1.3.2026 - drEI

Heute morgen gegen 8:20 Uhr hat das Wanderfalkenweibchen das dritte Ei glegt. Da eine normale Gelegegröße bei Wanderfalken zwischen drei bis vier Eiern liegt, könnte das Gelege somit schon komplett sein. Mal schauen ob es noch ein viertes Ei geben wird.



26.2.2026 - zwEI

Grade eben, gegen 14:10 Uhr, kam das zweite Ei zum diesjährigen Gelege dazu. Die Altvögel versuchen nach wie vor den Zeitpunkt des Schlupfes zu synchronisieren und bebrüten die Eier deswegen nicht durchgängig. Ob und wann wohl das dritte Ei kommt?



24.2.2026 - EIns

Das erste Ei ist da! Heute um 6:56 Uhr war es das erste Mal zu sehen. Läuft es bei den Wanderfalken auch dieses Jahr wieder so gut wie in den Jahren davor, so könnten in den nächsten Tagen noch weitere drei Eier folgen. Zu Beginn werden diese jedoch nicht durchgängig bebrütet. Dadurch wird der Zeitpunkt des Schlupfes etwas synchronisiert. Während sich die Eiablage über acht bis neun Tage gestreckt hat, sind die Küken innnerhalb von nur vier Tagen geschlüpft. Sollte das Ei, bzw. die Eier zu Beginn also auch mal unbebrütet sein, so besteht kein Grund zur Sorge. Der Erfolg der Altvögel in den letzten Jahren spricht dafür, dass sie wissen was sie tun. Seien Sie also unbesorgt und freuen sich auf hoffentlich weitere Eier.



20.2.2026 - Wann kommt das erste Ei?

Gleich vorweg: eine zuverlässige Vorhersage, wann das erste Ei zu sehen sein wird, gibt es nicht. Dafür haben zu viele Faktoren einen Einfluss auf den Legebeginn, wie beispielsweise das Alter der adulten Vögel, die Bruterfahrung des Paares oder die Witterung. Mit Hilfe der Daten aus den letzten Jahren kann der Zeitraum jedoch ein wenig eingegrenzt werden. Nimmt man als Grundlage den Mittelwert der letzten drei Jahre und die Standardabweichung des gesamten bisherigen Beobachtungszeitraums, so könnte das erste Ei zwischen heute, also dem 20.2. und dem 6.3. zu sehen sein. Ein Hinweis, wie kurz die Eiablage bevorsteht, ist die Aufenthaltsdauer des Weibchens am Horst. Ist sie mehr oder weniger durchgängig da, so steht die Eiablage kurz bevor. Da sich das Weibchen in den letzten Tagen auch häufiger nicht am Brutplatz aufgehalten hat, wird es bis zum ersten Ei wahrscheinlich noch ein wenig dauern. Falls Sie sich die Zeit bis dahin noch etwas vertreiben möchten, testen Sie doch ihr Wissen über Wanderfalken im Wanderfalkenquiz, lernen Sie die weiteren Burgbewohner und ihre Lebensräume kennen, besuchen Sie andere Falkennistplätze in ihrer Umgebung (für Nürnberg eignen sich die Falkentouren in der App natur.digital), oder schauen Sie auf der Kaiserburg vorbei. Vielleicht können Sie die Falken vor Ort beobachten!



10.2.2026 - Warum Beuteübergaben?

In der letzten Zeit häufen sich Beobachtungen von Beuteübergaben. Neben der Bindung der beiden Altvögel aneinander, haben diese auch noch einen praktischen, biologischen Nutzen: Ressourcen für die Eibildung. Diese zusätzlichen Ressourcen werden teilweise in den Schulter- und Beckenknochen des Weibchens eingelagert und bei der Entwicklung der Eier wieder freigesetzt. Etwa 20 bis 26 Stunden dauert die Entstehung von einem Ei im Körperinneren, bis es letztendlich gelegt werden kann. Die bisherigen Beuteübergaben lassen vermuten, dass es auch dieses Jahr wieder zu einer Brut am Sinwellturm kommt. Ob dem auch tatsächlich so ist, bleibt abzuwarten.



2.2.2026 - Welttag der Feuchtgebiete

Eine Art Lebensraum, den es auf der sonst so vielfältigen Kaiserburg zwar nicht gibt, der jedoch auf größerer Skala von hoher Bedeutung ist, ist das Feuchtgebiet. Auen, Quellen, Sümpfe, Küsten, Bachläufe und Seen gehören zu den vielseitigsten und zugleich gefährdetsten Ökosystemen der Erde. Seit 1970 sind weltweit mindestens 35 % der Feuchtgebiete verschwunden. Dabei haben sie eine Vielzahl wichtiger, ökologischer Funktionen, wie beispielsweise die Bereitstellung von Lebensraum für gefährdete Arten, die Sicherung unseres Trinkwassers , den Schutz vor Hochwasser und die Speicherung von Kohlenstoff. Um den Schutz von Feuchtgebieten auf internationaler Ebene zu stärken, wurde am 2. Februar 1971 in der iranischen Stadt Ramsar von einigen Ländern die internationale Feuchtgebietskonvention (Ramsar-Konvention) unterzeichnet, der sich Deutschland 1976 mit seinem Beitritt angeschlossen hat. Wenn Sie demnächst Zeit für einen Ausflug zu einem See, einer Aue, einem Bach oder einem Moor haben, schauen Sie doch mal, was Ihnen im Vergleich zu der Umgebung auffält. Welche Baumarten gibt es in Gewässernähe? Wie sehen die anderen Pflanzen aus? Fallen Ihnen Insekten auf, die Sie sonst nicht beobachten können? Wie viele und welche Vogelarten können Sie entdecken? Lassen Sie sich von den nassen Flecken der Erde begeistern und lernen Sie deren Ökologie kennen. Viel Spaß!



29.1.2026 - Führungstermine online

Lust auf Natur? Wie bereits in den Vorjahren, gibt es auch heuer wieder Führungen im Lebensraum Burg. Dieses Jahr können Sie die Artengruppe der Vögel, der Insekten und der Fledermäuse (besser) kennenlernen bzw. an einer Führung für Lehrkräfte und andere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren teilnehmen. Die Führungen dauern etwa zwei Stunden und sind auf 20 Personen begrenzt. Weitere Informationen sowie die Anmeldung zu den Führungen finden Sie unter Lebensraum Burg → Termine.



16.1.2026 - Wird wieder gebrütet?

Die Altvögel werden in Abständen weniger Tage immer wieder am Brutplatz gesichtet. Neben Aufenthalten auf dem Anfluggitter oder dem beliebten Platz auf der Kamera, wurden sie auch schon beim 'Mulde drehen', also der Vorbereitung der Brutmulde beobachtet. All das deutet darauf hin, dass es wahrscheinlich auch dieses Jahr wieder zu einer Brut im Dachgeschoss des Sinwellturms kommen wird. Doch die Natur ist nur in gewissem Maße vorhersagbar. Ob tatsächlich wieder Jungvögel schlüpfen, bleibt abzuwarten. Wenn Sie von Wanderfalken nicht genug bekommen können und sich die Zeit bis zum Brutbeginn noch vertreiben möchten, schauen Sie doch mal beim Wanderfalkenquiz vorbei, lernen die weiteren Burgbewohner und ihre Lebensräume kennen oder begeben Sie sich mit natur.digital auf die Suche nach weiteren Wanderfalkennistplätzen in der Nürnberger Umgebung.



13.05. 11:41, Brutplatz

Alt- und Jungvögel

Alle drei werden immer neugieriger :-)
13.05. 10:57, Brutplatz

mehrere Jungvögel

Der junge Falke, rechts im Bild, rupft die Beute selbst
13.05. 8:56, Brutplatz

mehrere Jungvögel

Alle DREI einig nebeneinander...
12.05. 20:06, Brutplatz

mehrere Jungvögel

Es schaut so aus, als ob die großen Schwestern ihrem kleinen Bruder zeigen, wie er auf den Balkon kommt. 😂🪶🦅
12.05. 19:05, Brutplatz

mehrere Jungvögel

Der kleinste traut sich nun auch.😍
12.05. 19:04, Brutplatz

mehrere Jungvögel

Zu dritt die Aussicht genießen 😍
12.05. 17:21, Brutplatz

mehrere Jungvögel

Balance halten geht doch gut....schaut mal ihr zwei
12.05. 17:01, Brutplatz

mehrere Jungvögel

Auch der Terzel wird immer neugieriger und mutiger
12.05. 7:56, Brutplatz

mehrere Jungvögel

Dem kleinen Bruder ist es noch zu windig draußen 😍
11.05. 16:19, Brutplatz

Alt- und Jungvögel

Auf dem Balkon ein Elternteil und die Umgebung beobachten.
11.05. 14:46, Brutplatz

mehrere Jungvögel

Da sich der Bruder noch nicht raus traut, findet der gemeinschaftliche Mittagsschlaf im Inneren statt 💤🪶🦅
11.05. 8:35, Brutplatz

ein Jungvogel

Nürnberg, es dauert nicht mehr lange, dann überfliege ich alles 🦅🪶