Der Brutplatz unserer Wanderfalken befindet sich bereits seit 2013 im Sinwellturm der Nürnberger Kaiserburg. Damit Sie das Verhalten der Wanderfalken und deren Brut ganz aus der Nähe und rund um die Uhr beobachten können, ohne die Tiere zu stören, haben wir zwei Webcams installiert. Eine Webcam zeigt den Innenraum des Nistkastens, die andere das an den Nistkasten anschließende Abfluggitter mit Blick über die Stadt Nürnberg.

Melden Sie uns Ihre Beobachtungen direkt unter Sichtungen, gerne mit Screenshot oder Foto. Dort finden Sie auch die aktuellen Meldungen anderer WanderfalkenfaEntdecken Sie unsere Burgfalken-Tour in der App natur.digitalns.

Wir wünschen viel Freude beim Beobachten der Wanderfalken und freuen uns auf Ihre Sichtungsmeldungen!

 


 

Regierung von Mittelfranken

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Aktuelles

22.5.2026 - Heute ist...

...Tag der biologischen Vielfalt! Vor 33 Jahren wurde das Übereinkommen über die biologische Vielfalt bei der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro offiziell angenommen. Darin geht es unter anderem darum, die biologische Vielfalt zu erhalten und ihre Bestandteile nachhaltig zu nutzen. Denn eine intakte Natur erweist uns Menschen eine Vielzahl von (kostenlosen!) Leistungen. Von der Verwertung von totem organischen Material über die Kontrolle von Schädlingen, die Bereitstellung von Trinkwasser bis zur Bestäubung von Nutz- und Blütenpflanzen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Wegen dieser Ökosystemleistungen, aber auch, oder vielleicht auch nur wegen ihrer großen Vielfalt, ist die uns umgebende Flora und Fauna schützenswert. Damit der Wille zum Schutz entstehen kann, ist es hilfreich die Natur um sich herum zu kennen. Dieses Kennenlernen geht ganz einfach, entweder direkt heute bei einer der Führungen des Bündnisses für Biodiversität, oder bei einen Spaziergang - zum Beispiel im 'Lebensraum Burg'. Achten Sie dabei doch mal bewusst auf die verschiedenen Lebewesen und Lebensräume um Sie herum. Ist es warm und trocken oder eher kühler? Woran liegt das? Gibt es Pflanzen, die blühen und vielleicht gut riechen? Welche Tiere können Sie hören oder sehen? Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und genießen Sie die Natur um sich herum. Sie werden überrascht sein, welche Vielfalt sich ganz in Ihrer Nähe findet. Und vielleicht fühlen Sie sich, was auch verschiedene Quellen belegen, danach etwas entspannter. Viel Spaß und Erholung!

Gesund sein und bleiben (Bundesamt für Naturschutz, zuletzt aufgerufen am 22.5.2026)

Naturerleben und Gesundheit (Herausgeber: Naturfreunde Internationale, zuletzt aufgerufen am 22.5.2026)

Darum wirken Naturgeräusche so entspannend (GEO Magazine, zuletzt aufgerufen am 22.5.2026)



20.5.2026 - Weltbienentag

Am heutigen Weltbienentag geht es darum, auf die wahrscheinlich kleinsten gehaltenen Nutztiere und ihre wilden Verwandten aufmerksam zu machen. Denn mit der Bestäubung leisten sie einen für Menschen sehr wichtigen Beitrag zur Nahrungsmittelproduktion. Und das ganz ohne Bezahlung und ohne eine Gegenleistung einzufordern. Dabei wäre das durchaus angebracht, denn viele Wildbienenarten stehen auf der Roten Liste und sind somit gefährdet bis zu vom Aussterben bedroht oder sogar schon ausgestorben. Das liegt daran, dass viele Wildbienen auf wenige und teilweise seltene Pflanzen spezialisiert sind, die nur unter bestimmten Bedingungen wachsen können. Gibt es in der Landschaft keine geeigneten Wuchsstandorte für diese Pflanzen oder werden sie zu früh gemäht, so gibt es auch die Wildbienenart nicht. Die wachsenden Bestände der Honigbiene sind ebenfalls kontraproduktiv. Denn Honigbienen zählen zu den Generalisten, was bedeutet, dass sie Pollen von vielen Pflanzen nutzen können. Ist ein Bienenstock in der Nähe von einem Standort mit für eine Wildbienenart nutzbaren Pflanzen, kann es vorkommen, dass die Honigbienen diesen Standort schon 'leergeräumt' haben, bevor ihn die Wildbienen nutzen können.

Wenn Sie noch mehr zu ökologischen Zusammenhängen wissen möchten, Sie sich für die Artenvielfalt auf der Kaiserburg interessieren oder auch einfach mal aus Ihrem Alltag rauskommen wollen, dann melden Sie sich doch für die Führung 'Von Amsel bis Zikade' am Freitag, den 22.5.2026 ab 16:00 Uhr an (Anmeldung bis 21.05. möglich). Weitere Informationen finden Sie unter Termine und hier kommen Sie zur Anmeldung. Noch gibt es ein paar Plätze. 



19.5.2026 - Abflug, der Dritte

Gestern Abend ist auch der Dritte der Jungvögel ausgeflogen und hat sich zu seinen Geschwistern gesellt. Damit beginnt nun für alle drei die sogenannte Bettelflugperiode. Das bedeutet, dass sich die Jungvögel weiterhin in Horstnähe aufhalten werden. Dabei werden sie auch nach wie vor von den Altvögeln mit Nahrung versorgt. In den kommenden Wochen, wenn die Flugmuskulatur der Jungfalken ausreichend stark ist, werden die jungen Falken noch das Jagen lernen. 



16.5.2026 - Dem Summen auf der Spur

Nicht nur der Nachwuchs der Wanderfalken verlässt momentan das Nest. Auch andere Tiere, teilweise mit, teilweise ohne Flügel, von winzig klein bis fingergroß, schlüpfen aus Eiern, Puppen oder graben sich aus der Erde aus. Die Rede ist von Insekten. Aber warum gehört eigentlich der Schmetterling und auch die Heuschrecke dazu, obwohl sie so unterschiedlich aussehen? Was für eine Rolle spielen Insekten in unserem Ökosystem? Und was haben die Sechsbeiner eigentlich mit Wanderfalken zu tun? Antworten auf diese und weitere Fragen bekommen Sie am 20.5., dem Weltbienentag zwischen 16:00 Uhr und ca. 17:30 Uhr bei der Insektenführung. Eine Anmeldung ist bis Montag möglich. Noch sind ein paar wenige Plätze frei. 



16.5.2026 - Abflug, der Zweite

Heute kurz nach 6 Uhr hat der zweite Jungvogel den Horst verlassen. Auch er wird die nächste Zeit am Dach des Sinnwelturms unterhalb des Anfluggitters oder auf den Dächern in der Umgebung verbringen und weiter von den Altvögeln versorgt. Wie lange es wohl der dritte im Bunde noch im Horst aushalten wird?


Weitere Nachrichten finden Sie im Archiv 2025...